Ich bin jetzt, nach der Absolvierung eines dreiwöchigen “Gründer-Seminars” in der letzten Phase meiner Vorbereitung zur Selbstständigkeit.
Das Thema Rechtsform ist geregelt – jetzt muss ich nur noch entscheiden, ob ich weiter gesetzlich versichert bleiben will oder auf privat umsteigen.
Als Web Designer gelte ich als Künstler und könnte daher also auch in die Künstlersozialkasse (KSK). Die zahlen bei ihren Mitgliedern die Hälfte der Beiträge der Sozialversicherungsbeträge. Ich käme damit also entschieden günstiger weg, als “normale” Selbstständige. Aber ich wiege noch ab, ob mir die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nicht die paar Euro mehr im Monat wert sind.
Das Design für meine Firmenwebsite ist fast fertig, die Domains sind registriert. Nächste Woche kriege ich Muster für Visitenkarten und kann den Druck dann hoffentlich in Auftrag geben.
In zwei Wochen habe ich dann meinen Termin bei der ARGE und werde “Gründungszuschuss” beantragen. Wenn alles gut geht, könnte es schon am 15. März losgehen mit der Anmeldung. Spätestens aber am 1. April denke ich.
Beim Seminar diesen Monat habe ich auch einen tollen Kollegen getroffen, mit dem ich dann im Laufe der Zeit hoffentlich immer wieder zusammenarbeiten werde: Christos Johnson von der Werbeagentur Johnson. Er ist ein super Typ und sehr begabt.
Ich bin wirklich sehr aufgeregt und kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Ich habe schon diverse Interessenten an der Hand und kann dann sofort loslegen, sobald ich angemeldet bin.
Wenn ich also für euch, meine lieben Freunde und Bekannte, ab jetzt etwas weniger Zeit haben sollte: jetzt wisst ihr warum.




Ein Kreis schließt sich: aus der Napster Flatrate eine echte Flatrate machen
[Vorab-Info: der Hauptteil des Artikels ist für die meisten Leser wohl uninteressant. Um den interessantesten Part zu sehen, einfach hier klicken.
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Wisst ihr noch, 1998? Napster erblickte das Licht der Welt und veränderte sie. Millionen von Menschen tauschten illegal MP3 Dateien mit einander und machten damit den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung der Musik. Lange Jahre haben die Plattenfirmen sich geweigert, anzuerkennen, dass man im Internet mit Musik Geld machen kann. Lieber hat man Teenager abgemahnt und verklagt.
Gott sei Dank ist diese Zeit vorbei. Napster wurde geschlossen und als legale Plattform wieder eröffnet.
Heute gibt es bei Napster 3 verschiedene Tarifmodelle, von denen ich aber nur auf zwei eingehen werde:
1. Der “per Song” Tarif (99c pro Song)
2. Die “Flatrate” (€9,99 pro Monat)
Zunächst klingt die Flatrate sehr gut. Man kann so viele Songs und Alben runterladen, wie man will. Aber da gibt es zwei, meiner Meinung nach, große Probleme: Mehr lesen »